Donnerstag, 18. Januar 2018

Träume und Wünsche: Millionär sein.


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Wenn ich im Lotto gewinnen und Millionär würde, würde ich gerne ein sehr großes Haus mit einem riesigen Garten und viele Zimmer kaufen. Ich würde  ein 9-Sitzer-Auto kaufen, um mit meiner ganzen Familie ausgehen zu können. Ich möchte auch London besuchen und meine Kinder nach Disneyland Paris bringen. 

Allen Menschen, die auf der Straße schlafen, würde ich auch helfen, damit sie einen Platz zum Schlafen und Essen hätten. Ich wäre auch gerne in der Lage, krebskranken Kindern zu helfen, um ihr Leben ein wenig glücklicher zu machen. Aber ich denke, meine Familie wäre in Gefahr, weil ich viele Feinde hätte.
Yiuvan Torres Pino NB2

Donnerstag, 11. Januar 2018

Meine Lieblingserfahrung.

Laut einer alten Tradition sollte der Mensch mehrere Sachen in seinem Leben machen: ein Buch schreiben, einen Baum pflanzen und ein Kind haben. Ich möchte noch ein Paar Sachen hinzufügen: Fallschirm springen und bei einer Nichtregierungsorganisation (NRO) arbeiten.




Aufgrund meines Berufes hatte ich die große Chance, an einem militärischen UNO- Kontingent in den Friedensprozess von Guatemala als Beobachter teilzunehmen.




Zuerst gab es ein hartes Auswahlverfahren und dann kam die ärztliche Untersuchung. Während einer harten Vorbereitung in Madrid, erhielten wir ausführliche Informationen über die politische und soziale Situation des Landes, sowie eine Wissensaktualisierung über Minenfelderräumung und Sprengstoffe u.a . Anschließend fuhren wir im März 1997 ab, um unsere Blauhelm-Mission in Guatemala zu leisten, wo wir fünf Monate verbrachten.

Bevor unsere Aufnahme in der Mitte des Landes stattfand, hatten wir Kontakt zu anderen Beobachtern in Guatemala-Stadt. Es gab Beobachter aus Kanada, den USA, Venezuela, Norwegen, Brasilien, Argentinien, Südkorea, Australien und Spanien.




Die Mission ging darum, dass wir vom Friedensabkommen zwischen der Guerilla und der Armee zeugten, so dass wir sowohl die Sprengstoffen- und Waffensammlung der Guerillas als auch die ärztliche Untersuchungen organisieren mussten.




In unseren Alltag wurden die Unterkunft, die Nahrung, die Kleidung, die medizinischen Untersuchungen und vor allem die Zahnärzte vom Roten Kreuz koordiniert.




Es ist die beste Erfahrung, die ich in meinem Leben hatte. Einerseits war ich in der Lage, die Geschichte von einem Land zu erleben, aber andererseits merkte ich darauf, dass mir die Familie und Freunde fehlten.


Pedro Rodríguez Fritschi NI2.1

Mittwoch, 10. Januar 2018

Deutsche Literatur (B1)

Lasst ihr euch von dieser kleinen Liste inspirieren und verbessert euer Deutschkenntniss durch die Literatur.

Ich wünsche euch viel Spaß



B1



B1+



B1+


B1

ab B1+



Gepostet von Luis García





Montag, 8. Januar 2018

Was Deutschland liest



Goethe, Schiller, Brecht und Hesse sind weltweit bekannt. Doch was lesen Deutsche am liebsten? Wir haben Lektüre-Tipps.

Deutschland. Klassiker oder Krimis? Bücher oder E-Books? Wie und was lesen die Menschen im Land der Dichter und Denker im Jahr 2017? Wir haben in Bestsellerlisten und Statistiken nachgeschaut.
Wie lesen die Deutschen?

Bücher aus Papier sind gefragt – immer noch. Deutsche lesen lieber Bücher als E-Books, und das gar nicht so selten. Nach Angaben des Portals statista.de lesen 39 Prozent fünf Bücher im Jahr, 27 Prozent sogar mehr als zehn. Am beliebtesten sind Romane und Krimis. E-Books liest nur etwa jeder fünfte, aber die Nachfrage steigt. Immer mehr gedruckte Bücher kaufen die Leser allerdings im Internet, inhabergeführte Buchhandlungen werden in den Städten seltener.
Das sind die Lieblingsorte zum Lesen

Buchliebhaber lesen am liebsten zuhause auf dem Sofa, außerdem schmökern sie gerne im Bett noch ein paar Seiten vor dem Einschlafen. Das verrieten sie in einer Umfrage des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn kommen an dritter Stelle der liebsten Leseorte.
Das sind die Bestseller im Juli 2017 in Deutschland

Spannendes aus dem Norden, Unterhaltsames aus dem Süden, Lustiges über Teenies, Wissenswertes über Bienen und Menschen – das Themenspektrum der Top 5 der Bestsellerliste ist ziemlich abwechslungsreich und international. Insgesamt wurden 2016 knapp 10.000 Erstauflagen aus dem Ausland übersetzt, meldet der Börsenverein des Deutschen Buchhandels – vor allem aus dem Englischen, Französischen und Japanischen.

1. „Die Geschichte der Bienen“ von Maja Lunde Die Norwegerin beschreibt in ihrem Roman, was Generationen von Menschen mit Bienen verbindet.

2. „Und ewig schläft das Pubertier“ von Jan Weiler Im dritten Teil der Reihe berichtet der Journalist und Bestsellerautor mit Witz und Esprit aus seinem Leben als Vater zweier Teenager.

3. „Meine geniale Freundin“ von Elena Ferrante Ein Roman aus Italien über die Freundschaft zweier junger Frauen, die ein Leben lang hält.

4. „Selfies“ von Jussi Adler-Olsen Ein Thriller aus Dänemark um einen Mordfall in Kopenhagen

5. „Zeiten des Aufbruchs“ von Carmen Korn Der zweite Teil dieser Jahrhundert-Trilogie spielt in Hamburg im Jahr 1949.
Welche Literaturpreise sind die wichtigsten?

Wer Inspiration für hervorragenden Lesestoff sucht, kann sich auch an den wichtigsten Literaturpreisen für deutschsprachige Autorinnen und Autoren orientieren:
Für den Deutschen Buchpreis kürt eine Jury jedes Jahr zur Frankfurter Buchmesse im Oktober den deutschsprachigen Roman des Jahres. Vorher erscheinen eine Shortlist und eine Longlist mit den Büchern in der engeren Auswahl.
Der Georg-Büchner-Preis wird im Andenken an den Schriftsteller Georg Büchner (1813– 1837) verliehen. Die jüngsten Preisträger: Jan Wagner (2017), Marcel Beyer (2016), Rainald Goetz (2015).
Der Ingeborg-Bachmann-Preis wird während der Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt in Österreich vergeben. Die Autoren dürfen dort nur unveröffentlichte Prosatexte vortragen.
Wo gibt es mehr Infos zum Buchmarkt?

Wer mehr Informationen zum Buchmarkt in Deutschland sucht, wird beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels fündig. Der Verband mit Sitz in Frankfurt vertritt die Verlage und Buchhandlungen in Deutschland. Die in Mainz ansässige Stiftung Lesen engagiert sich für die Leseförderung. Ihr Anliegen ist es, Kindern Freude am Lesen zu vermitteln und die Lesekompetenz zu stärken. Außerdem betreibt die Stiftung ein Institut für Lese- und Medienforschung.


Die besten deutschen Krimis

Deutsche Leser lieben Krimis. Aber welche Bücher aus der Flut der Neuerscheinungen sind wirklich lesenswert? Fünf heiße Tipps.

Deutschland. Der Treffpunkt für Krimifans ist das Festival „Criminale“, das während der ersten Maiwoche im österreichischen Graz gastiert. Krimi-Kritiker Frank Rumpel stellt fünf aktuelle Favoriten der deutschprachigen Krimiliteratur vor.
Max Annas: „Die Mauer“

Nicht in Berlin, sondern in Südafrika spielt Max Annas zweiter Roman „Die Mauer“. Der Autor hat einige Jahre dort gelebt. Ein junger Schwarzer will nach einer Autopanne in einer von Weißen bewohnten Gated Comunity um Hilfe bitten. Er sieht sich schon bald immer wilderen Gerüchten und Beschuldigungen ausgesetzt, versucht zu fliehen, findet aber den Ausgang nicht. Am Ende gibt es Tote. Hoch konzentriert, in schlanken Sätzen, schnell und grotesk zugespitzt erzählt dieser Thriller eine Geschichte über Rassismus und Hysterie, in der Annas zeigt, dass Abschottung nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems ist – nicht nur in Südafrika.

Simone Buchholz: „Blaue Nacht“

Im Hamburger Stadtteil St. Pauli fühlt sich Simone Buchholz‘ Protagonistin Chastity Riley wohl. Die trinkfeste Staatsanwältin wurde zur Opferschutzbeauftragten degradiert, weil sie einem Vorgesetzten Korruption nachwies. Nun kümmert sie sich um einen Mann, der halbtot geprügelt wurde und nicht reden will. Doch Riley kitzelt die Geschichte über einen geplanten Drogendeal und den Hamburger Hafen als Umschlagplatz für Europa aus ihm heraus. Angereichert mit dem Privatleben der Protagonistin entwickelt sich eine verschlungene Kriminalgeschichte, die Buchholz im sechsten Riley-Roman in ihrem treffsicheren, lakonischen Sound und mit handfestem Humor erzählt.

Christian von Ditfurth: „Zwei Sekunden“

Ein Bombenanschlag in Berlin. Nur knapp entgeht ihm die deutsche Bundeskanzlerin. Bei ihr ihm Auto sitzt der russische Präsident. Mit einem Terrorszenario beginnt Christian von Ditfurths zweiter Thriller um den eigenwilligen Kommissar Eugen de Bodt. Er widmet sich politischen Themen, die nicht im tagesaktuellen Fokus stehen. Gehen zunächst alle davon aus, dass der Anschlag Putin galt, wird bald klar, dass es um etwas ganz anderes ging. Es gibt mehr Tote, doch die Politiker halten sich bedeckt. Es wird nach Kräften intrigiert und de Bodt muss viel investieren, um die Hintergründe aufzudecken. Ein gewitzter, wendungsreicher, robuster Politthriller.

Friedrich Ani: „Nackter Mann, der brennt“

Als Fremder kehrt Ludwig Dragomir nach Jahren in sein bayrisches Heimatdorf zurück. Er will all jene inzwischen alten Männer zur Rechenschaft ziehen, die sich einst an einigen Jungen vergingen. Sacht und tastend lässt der Münchner Autor Friedrich Ani seinen Protagonisten von einer verlorenen Jugend und einem Leben mit Zweifeln erzählen. Das ist weit abseits der üblichen Klischees, in den Details immer wieder überraschend und ein nachtschwarzes Stück Literatur. Ani lässt ein Opfer zu Wort kommen, das zum Täter mutiert, getrieben von einer nicht zu sättigenden Wut, auch gegen sich selbst.
Merle Kröger: „Havarie“

Nicht mehr ganz neu, aber nach wie vor aktuell ist Merle Krögers Roman „Havarie“. Auf dem Mittelmeer trifft ein Kreuzfahrtschiff auf ein havariertes Schlauchboot mit zwölf algerischen Flüchtlingen an Bord. Die Autorin und Dokumentarfilmerin Kröger springt zwischen elf Protagonisten hin und her und montiert ihre Geschichten zu einem Thriller auf hoher See. Die Kapitel sind kurz, das Erzähltempo ist hoch und der Gegensatz unterschiedlichster Lebenswelten ist krass.

Quelle: https://www.deutschland.de/de/topic/kultur/was-deutschland-liest

Gepostet von Pedro R Fritschi

Mittwoch, 3. Januar 2018

Die Stadt

Ludwig Meiner : Ich und die Stadt ( 1913)


DER NERVENSCHWACHE

Mit einer Stirn, die Traum und Angst zerfraßen,
Mit einem Körper, der verzweifelt hängt
An einem Seile, das ein Teufel schwenkt,
– So läuft er durch die langen Großstadtstraßen.

Verschweinte Kerle, die die Strassen kehren,
Verkohlen ihn; schon gröhlt er arienhaft:
»Ja, ja – ja, ja! Die Leute haben Kraft
Mir wird ja nie ein Weib gebären

Mir je ein Kind!« Der Mond liegt wie ein Schleim
Auf ungeheuer nachtendem Velours.
Die Sterne zucken zart wie Embryos
An einer unsichtbaren Nabelschnur.

Die Dirnen züngeln im geschlossnen Munde,
Die Dirnen, die ihn welkend weich umwerben.
Ihn ängsten Darmverschlingung, Schmerzen, Sterben,
Zuhältermesser und die großen Hunde.

Ernst Blass

Montag, 18. Dezember 2017

Der fünfte Geschmack.

Es weihnachtet sehr. Überall leuchten die Weihnachtsdekorationen der Läden, die uns zu einem grossen Konsum einladen und ermutigen. Das Wetter gibt bei uns auch den Ton und die kühlen, grauen, nassen Tagen ähneln dem kalten mittel- und nordeuropäischen Winter.  Mit allen diesen Zutaten sind wir an der Anfangsposition bereit.

Im Nu bereiten wir uns für die opulenten Menüs dieser Jahreszeit vor. Wir suchen und kaufen rasch die Delikatessen, auf die wir ein ganzes Jahr gewartet haben und jetzt sind sie für uns da: bitter, sauer, süß, salzig und...unami?

Kikunae Ikeda war der Entdecker von unami.

Der in Japanischen unami ( von jap. umai: ,,fleischig und herzhaft", ,,wohlschmeckend") heißt, bleibt im Deutschen ohne eigenes Wort. Unami wird, neben den oben vorher erwähnten, der 5. Geschmack genannt. Aber was ist unami und wo finden wir das?

Wenn eine Tomate unreif, grün und hart ist bzw., wenn eine Tomate den Kühlschrank vermisst, kann man nicht von unami sprechen, denn unami ist die Schmackhaftigkeit von den Lebensmitteln, sonst nicht. Ist diese Tomate reif, rot und weich könnten wir hochwahrscheinlich von unami sprechen. So passiert es auch mit anderen Lebensmitteln, nicht nur mit den Tomaten.

Aber unami bedeutet auch zweifellos Teuro. Die in dieser Jahreszeit steigenden Preise sind nicht unbedingt ein Indiz für Qualität, sondern von einem absurdem Konsum, der unsere Taschen leer lässt.

Ein guter Freund von mir erklärte mir einmal, dass sein Lieblingsessen zu Weihnachten Spiegeleier mit Pommes Frites und Chorizo- Wurst war. Demütiges Menü für die Weihnachten, oder...? Es kann auch wohl sein, dass das Lieblingsmenü meines Freundes etwas mit seinem Cholesterol zu tun hatte und er nur ab und zu dieses kosten dürfte. Ich glaube aber, er meinte damit etwas anders. Er meinte die Zufriedenheit des Zuhause sein und der Genuss der Kleinigkeiten, der uns zur Freude macht. Bitte, vergessen Sie nicht, dass mehrere Leute in der Welt verhungern.

Zum Schluss eine Weisheit... lassen Sie die Unami- Lebensmittel dieser Jahreszeit nicht durch die Lappen gehen. Egal, ob es sich um eine leckere Tomate handelt.

Gepostet von Luis García